Verbandsgeschehen im 2. Halbjahr 2018

Liebe Mitglieder der angeschlossenen Vereine,

im 2. Halbjahr 2018 haben wir, die ATWV Dortmund, wieder hervorhebenswerte und gut besuchte Veranstaltungen durchgeführt.
Ein Höhepunkt war die ATWV-On-Tour vom 15. bis 17. September ins Emsland. Die Fahrt mit dem Reisebus führte uns zuerst in den Erlebnispark Emsflower in Emsbüren. Auf rund 24.000 qm präsentiert sich eine Garten- und Erlebniswelt mit einem breit gefächerten Angebot. In Begleitung fachkundiger Mitarbeiterinnen wurden wir durch den Produktionsbereich geführt. Bei diesem Rundgang wurde uns die Technik und die Logistik erklärt. Zu den schönsten Plätzen der Anlage gehören der Tropengarten, die Schmetterlingsattraktion und das Schaugewächshaus. Nach Beendigung der Führung konnten die Teilnehmer im Wintergarten mit mediterranem Flair zwischen allerlei Köstlichkeiten wählen und sich für die Weiterfahrt stärken. In Emden angekommen fuhren wir direkt zum alten Binnenhafen, der in der Stadtmitte Emdens liegt. Der maritime Standort bietet eine Aussicht auf den Alten Ratsdelft mit seinen Museumsschiffen, dem Seenotrettungskreuzer und Museumsfeuerschiff. Im 16. Jahrhundert war Emden der wichtigste Umschlagplatz an der Nordsee. Auf einer Bootsfahrt mit dem Hafenboot „Ratsdelft“ konnten wir die verschiedenen Sehenswürdigkeiten an uns vorbeiziehen lassen.

Erlebnispark Emsflower: Führung durch den ProduktionsbereichErlebnispark Emsflower: Führung durch den Produktionsbereich

Am nächsten Tag führte uns die Fahrt nach Wilhelmshaven zum JadeWeserPort. Im Bus ging es vom JadeWeserPort-Infocenter mit Führung über das Gelände des JadeWeserPorts. Während der Fahrt erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über den Tiefwasserhafen und erlebten den Hafenbetrieb hautnah. Der Hafen ist der östlichste Tiefseehafen Europas mit tideunabhängiger Erreichbarkeit und einer sehr guten Hinterlandanbindung. Lage, Flächenkapazität und Logistik machen ihn einzigartig.

Am Nachmittag besuchten wir das Fischerdorf Greetsiel, ein Kleinod an der Nordseeküste. Jeder, der hier ankommt, ist eingefangen vom zauberhaften Anblick mit den historischen Giebelhäusern aus dem 17. Jahrhundert, dem über 600 Jahren alten Fischerhafen mit der größten Krabbenkutterflotte Ostfrieslands, den berühmten Greetsieler Zwillingsmühlen und malerischen Gassen. Seit Bau der Schleuse Leysiel liegt Greetsiel in einem Speicherbecken und ist heute ein Binnenhafen.

Der letzte Tag führte uns nach Rastede zur Firma August Brötje, ein Hersteller für Heizung, Lüftung sowie Mess- und Regeltechnik. Zu Beginn der Veranstaltung wurde den Teilnehmern die Unternehmensziele, die Anforderungen von Endkunden an das System, den Kundennutzen und die Produktneuheiten vorgestellt. Bei einem Werksrundgang erhielten wir einen Einblick in die Herstellung der Produkte und die Abläufe in der Produktion sowie eine Erläuterung über die Aufgaben des Kunden-Service-Centers.

Nach einem Mittagsimbiss ging die Fahrt weiter nach Oldenburg, unserer letzten Station der Reise. Bei einem Spaziergang unter sachkundiger Führung durch Oldenburgs belebte und größte zusammenhängende Fußgängerzone Deutschlands schlenderten wir vorbei an schönen klassizistischen Fassaden und Giebeln, Geschäften, Restaurants und Kneipen. Innerhalb der Altstadt bildet das Alte Rathaus, die Lambertikirche und das Oldenburger Schloss ein sehenswertes Ensemble. In Oldenburg, einer Universitätsstadt mit ca. 170.000 Einwohnern, arbeiten 2/3 der Bevölkerung im Dienstleistungsgewerbe, da keine nennenswerte Industrie vorhanden ist.

 

Am 15. November fand die Begegnung mit dem Verband Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) statt. Nach Begrüßung der Teilnehmer erfolgte die Vorstellung des Verbands durch Herrn Guido Baumann. Bei dem sich anschließenden Vortrag „Von der Garageneinmessung zum 3D-Stadtmodell“ stellte uns der Landesvorsitzende des VDV und Leiter des Katasteramtes Dortmund, Herr Ulf Meyer-Dietrich, die Organisation, Strukturen und das Leistungsspektrum des Vermessungs- und Katasteramts vor. Aufgeteilt in sechs Bereiche übernimmt das Amt Aufgaben, die im Zusammenhang mit dem Eigentumsnachweis an Grund und Boden und der Verwaltung städtischer Grundstücke stehen, stellt Geodaten, Karten und Pläne zur Verfügung und übernimmt die vermessungstechnische Betreuung von Planungs- und Baumaßnahmen. Zum Schluss wurden uns virtuelle dreidimensionale Modelle einzelner Stadtteile des Stadtgebietes vorgestellt, indem besonders alle Gebäude und die Geländeformen aus unterschiedlichen Perspektiven plastisch hervorgehoben sind und betrachtet werden können.

Mit dem Besuch der Aerowest GmbH am 21. November fand die Begegnung seinen Abschluss. Die Aerowest GmbH bietet als Dienstleister die Erfassung und Verarbeitung von Geodaten an und liefert für Projekt- oder Stadtgebiete Luftbilder, Karten und digitale 3D Modelle. Den Teilnehmern wurde in einem Vortrag das Equipment vorgestellt und bei einer Begehung durch die Bürolandschaft an den Arbeitsplätzen der Weg vom Luftbild zum 3D-Stadtmodell erläutert und vorgeführt.

Erläuterungen zu den Aufgaben der Aerowest GmbHErläuterungen zu den Aufgaben der Aerowest GmbH


An dieser Stelle nochmals meinen herzlichen Dank allen, die an der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen beteiligt waren.

 

Liebe Mitglieder, werfen wir nun einen kurzen Blick auf die kommenden Veranstaltungen der ATWV im 1. und 2. Halbjahr 2019.

 

Am 27. März 2019 wird sich der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB) im Rahmen der ATWV-Begegnung mit einem Vortrag und anschließender Besichtigung des erst kürzlich eröffneten Baukunstarchivs NRW präsentieren.

 

Weiterhin haben wir für den 9. Mai 2019 das ATWV-Frühjahrsforum mit einem Vortrag und anschließender Besichtigung des Dortmunder Flughafens geplant.

 

Vom 21. bis 23. September 2019 veranstalten wir unsere ATWV-On-Tour. Die Busreise führt uns dieses Mal in den Raum Köln / Aachen.
 

Vorausschau:

Besonders hinweisen möchte ich schon jetzt auf unseren traditionellen Höhepunkt des Jahres 2020, auf das 42. Fest der Technik am 18. Januar 2020 im Casinosaal der Spielbank Hohensyburg. Die Einladungen zu dieser Veranstaltung sind Ihnen bereits im Oktober zugegangen und mit der Bitte verbunden gewesen, sich bis zum 18. Januar 2019 anzumelden und eine Anzahlung von 50% des Gesamtbetrags zu leisten. Ich hoffe sehr darauf, dass dieser Galaabend in den angeschlossenen Verbänden mit ihren Angehörigen und Gästen auf reges Interesse stößt, damit dieses besondere Ereignis fortgesetzt werden kann. 

Für die anstehenden Festtage wünsche ich Ihnen, Ihren Angehörigen und Freunden ein besinnliches, friedvolles und harmonisches Weihnachtsfest, gefolgt von einem reibungslosen Wechsel in ein für Sie von Frieden, Gesundheit, Zuversicht, Glück und Erfolg geprägtes neues Jahr 2019. 
 

Ihr Dietmar Vogt

Erster Vorsitzender